Mittelaltermarkt in Philippsburg

Im Schatten der 2 Türme
Im Schatten der zwei Türme

Gestern waren wir Nachmittags und Abends in Philippsburg auf dem Mittelaltermarkt.

Heute gehts dort weiter. Es gibt dort ein sehr grosses Lager und einige nette Stände:

  • einen mit sehr schönen Schnitzereien unter anderem mit sehr schönen an finnischen Kuksas angelehnten Trinktassen und coolen Messern
  • einen Stand mit sehr gutem Senf. Da habe ich mir Knoblauchsenf gekauft. Zitronensenf war leider schon ausverkauft
  • Schuhe haben wir leider mal wieder keine gefunden.
  • Beerenweine sind immer da
  • Der Lederstand, wo ich meinen Gürtel gekauft habe letztes Jahr war auch da 🙂

Es gab auch gutes Trinken zum Beispiel Metbier: Köstritzer mit Met drin und natürlich den obligatorischen Met. Bier in Tonkrügen und “Rotes Radler“. Essenstechnisch waren die Fladen mit Speck und Kartoffeln oder Gemüse und Bergkäse am leckersten. Für die Brotkörbchen mit Fleisch und Kraut mussten wir lange anstehen, war dann aber nicht so berühmt. Dafür waren die Schokoladen Crepes wieder gut.

Den Tag über gabs Mittelalter Musik und Gaukler (die waren mal richtig genial) und Besoffene. Abends hat dann eine Band mit sehr viel Bass (sie hatten leichte Probleme beim abmischen des Tons) aus dem Saarland gespielt. Die waren wirklich gut – inklusive der AC/DC Persiflage. Das Publikum hat Ringelreihen getanzt und mitgegröhlt. Für den Bärentanz haben sich sogar ein paar Männer halb ausgezogen 😉 Ich finde es immer wieder faszinierend wie viele Instrumente manche Leute in diese Mittelalterbands spielen.

Nach der Band kam dann noch ganz spät die Feuershow mit den beiden Gauklern:

Feuershow
Langzeitaufnahme beim Feuerjonglieren

 

Das sozialpsychologische Fest

Fest 2010 - Zuschauer Wir waren auch dieses Jahr auf dem Fest zum Klassikfrühstück. Nach der Erfahrung mit dem letzten Jahr sind wir extra früh losgezogen um uns einen guten Sitzplatz vor der Bühne zu sichern. Nachdem das Wetter Freitag und Samstag nicht sehr “Fest”-lich war, sah es Sonntag morgen schon viel besser aus: kein Regen und sogar die Sonne machte Anstalten mal rauszukommen.Rolland hatte schon durchgegeben, dass er einen guten Platz bekommen hatte.

Wir liessen uns nieder und begannen schon einmal unser mitgebrachtes Frühstück zu vernichten, während auf der Bühne noch alles leer war. Gespannt warteten wir auf die Musik und auf das Harfensolo 🙂

Doch dann begann der “Spass”. Zur Sicherheit der Zuschauer bei den etwas besser besuchten Konzerten Abends waren (im Bild sichtbar) so Metallsperren aufgestellt. Mehrere Reihen davon zogen sich komplett über den Platz vor der Bühne. Dort stellten sich Leute hin. Zunächst standen nur kurz welche da. Dann etwas länger. Stehende Leute inmitten von lauter Sitzenden blockieren schon ganz gut die Sicht zur Bühne. Das nervte natürlich, wir wollten doch nicht nur hören sondern auch sehen. Ich überlegte schon hinzugehen … der würde schon irgendwann gehen mit seinem Sohn, so lange kann man kein Kind hochhalten.

Wie es so ist: der Mensch tut das, was sozial akzeptiert ist und wenn da schon einer steht, dann stellt sich auch schnell ein zweiter dazu. Und dann ging tatsächlich auch einer unserer Frühstücksnachbarn hin und bat ihn sich doch irgendwo hinzusetzen. Die Diskussion wärte nur kurz und – welch Überraschung – hatte nur zum Ergebnis, dass der nette Herr und seine Frau zwei Schritte nach rechts machten und nun uns die Sicht auf die Bühne komplett nahmen.

Wider besseres Wissen, versuchte ich es auch nochmal und immerhin verschwand kurz darauf – trotz allgemeiner Uneinsichtigkeit, da sei ja nirgends Platz zum setzen – der junge Vater mit seinem Sohn. Das ältere Paar jedoch machte keine Anstalten sich davonzumachen. Deeskalierende Überzeugungstechniken hatten während dem Konzert leider nicht wirklich ihren Platz.

Zuguterletzt ging Rolland hin und bot den beiden an sich doch bei uns auf der Decke niederzulassen, da war die Sicht ja gut und wir hatten sogar bequeme Isomatten drunter und zu Essen und trinken hatten wir auch was über. “Ich lass mich doch hier nicht anscheissen” war die aufgebrachte Antwort.

Ich übte mich danach in Entspannung, da ja klar war, dass sie jetzt erst recht die ganze Zeit da bleiben würden.

Und wie die Geschichte sich fortsetzte? Wo einmal wer steht, steht bald ein zweiter und je mehr da stehen desto mehr stellen sich dazu und am Ende war die ganze Reihe voll und es versuchte auch niemand mehr die Leute zum weggehen zu bewegen.

Wir haben mehrere wichtige Lektionen gelernt, die wichtigste:  wir gehen wohl besser nicht hoch und sagen dem Nachbarn, dass er seine Kästen mal reinhängen soll statt immer unsere Terrasse und Markise mitzugiessen bevor wir nicht eine Lösung für die im schlimmsten Fall folgende nachbarschaftsstreitliche Eskalation haben.

PS: die Musik war toll – inklusive der zuerst gespielten Zugabe – und das Harfensolo konnten wir immerhin über die grosse Leinwand verfolgen

Just Married

So here’s the reason for the quiet season around here: we were too busy preparing for this:

Just Married

I hope I will be posting a bit in the next few weeks – so stay tuned.

Phat Loot Thursday

Phatlootthursday Mal wieder ordentlich Epixe abgestaubt. Ok nichts davon ist lila … aber was solls.

Der Schlüssel zur neuen Wohnung – ich hab dann beschlossen dass es Unfug wäre den gesamten Schlüssel abzulichten … Paranoia ftw.

Und … ich hab endlich die Wackentickets besorgt … der Typ an der Kasse vom Ticketforum hat schon etwas geguckt als ich meinte ich hätte gerne 7 Tickets für Wacken.

Allzuviele Tickets gibt es nicht mehr, das Wacken Open Air ist fast ausverkauft! Wer also noch mit uns und vielen tausend anderen Freaks – vermutlich im Regen – Bier trinken, lauter Musik lauschen und Steaks grillen will …. muss sich beeilen.

Dinner for Ten

This year my Dad turned 60. My sister and I wanted to make a special present for the occasion. The first idea was a scanner for slides and photo negatives. My Dad has thousands of ‘dias’ collected from vacations of the last 40 years or so. Our idea was to start scanning some and give him a nice presentation. The good scanners turned out to be beyond our budget.

My sister had another idea. We could give him a birthday party. Cooking a dinner for 10 to 12 people is a lot of stress and my Mom would not want to do it anymore by herself. So we decided on that one, with us cooking and my mother sponsoring the ingredients. So there was a lot of planning and invitations and more planning and food shopping (most of that done by my sister and my mother due to my lack of time) and yesterday was the day.
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