Essbare Erleuchtung

Gestern abend hatten wir zum Abendessen seid langer Zeit mal wieder ein Jamie Rezept gemacht. Man findet die “Pasta Bianco” irgendwie auch nur unter seinem Namen im Netz – dabei ist es bestimmt original ein italienisches Rezept. (Das Jamie Rezept ist hier drin)

Nun ja das ganze ist hochgradig einfach und doch genial: man schwenke (frische – bei uns aber nicht) Tagliatelle in Butter in der man gepressten Knoblauch angedünstet hat und gebe dann Parmesan hinzu und etwas vom Nudelwasser. Noch mehr Parmesan obendrauf und dann schnell essen.

Zugegeben ich hatte extra teure Pasta “Artisanal” – die Tage beim shoppen gierig gewesen – französischen rosa Knoblauch mit riesigen leckeren Zehen und Parmesan, den uns der Nachbar aus Italien mitgebracht hat und von dem ich am liebsten ununterbrochen naschen würde so gut ist der … aber diese wirklich einfache Kombination von Zutaten hat es in sich.

Unbedingt gewärmte Teller verwenden, das kühlt unglaublich schnell aus. Lieber eine kleine Portion machen – gerade weil es so lecker ist. Macht sich bestimmt hervorragend als Vorspeise zu meinen Zitronenschnitzelchen (Scaloppine a la limone oder so *g*). Im Rezept steht noch was von “gute Grundlage für weisse Trüffeln”. Nicht dass ich weiss wo ich die herkriegen würde … aber ich kann mir das lebhaft vorstellen.

Auf keinen Fall darf man dafür “verachtungswürdigen” Käse benutzen! (Das ist vorgeriebener Parmesan aus der Dose oder Tüte und na ja der ist verachtungswürdig)

Ich hab den Geschmack von gestern immer noch auf der Zunge – und das liegt nicht nur am Knoblauch 🙂

One Reply to “Essbare Erleuchtung”

  1. Na ja, in anderen Ländern findet man auch Sachen die nich von Jamie kommen (der ja eh’ Sahne in sein Carbonara tut ;-). Soweit sich das jetzt festellen lässt, darf “Pasta in Bianco” alles möglich sein, angefangen bei Pasta ohne alles. Natürlich immer ohne verachtenswerten Käse…

    Verschiedene Variationen die sich finden: Olivenöl statt Butter, oder Butter, Salbei und Parmesan. Oder eine Sauce aus in Milch aufgelöstem Käse… 😉

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