Medley einer Kürbissuppe

Ich hatte seit geraumer Zeit einen wunderschönen Butternut Kürbis daheim rumliegen. Die kriegt man bei uns nicht immer. Zum Glück halten Kürbisse ewig. Und so lag und lag der Kürbis rum während meiner Koch-faulen Phase. Doch dann gestern … Lust auf Kürbis. Und was macht man am besten damit? Klar: Suppe.

Also schaute ich morgens ins Kochbuch und tagsüber auf Chefkoch.de nach Rezepten und war dann doch zu faul zusätzliche Zutaten zu kaufen. Es folgt ein ungefähres Rezept, denn da es so lecker war, dass ich es auf keinen Fall vergessen will, muss ich es aufschreiben. Am Ende habe ich mindestens 3 verschiedene Rezepte durcheinander gekocht und noch mit eigenen Modifikationen, die in keinem davon vorkamen.

Zutaten:

  • 12 frische Salbeiblätter
  • 2-3 Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 2 Stangen vom Staudensellerie, in Scheiben geschnitten
  • 2 grosse rote Zwiebeln (+1 kleine weisse Zwiebel, das war ein Rest … ), grob gehackt
  • 2 grosse Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 1 Butternut Squash / Kürbis, in Stücke geschnitten
  • 1 extra saftige Birne, die dringend wegmusste, in Stücke geschnitten
  • 2 Zweige frischer Rosmarin
  • 1 getrocknete Chipotle Chili, ganz
  • 1 Flasche San Gimignano Weisswein – nom nom
  • 1 guter Schuss Royal Lochnagar – oder anderer rauchiger Whisky
  • Pfeffer und Salz zum abschmecken

Zubereitung

  1. Salbei in Olivenöl anbraten, sobald die kleinsten der Blätter anfangen braun zu werden rausfischen und auf Küchenpapier abtropfen. Möglichst viel von dem Öl sollte im Topf bleiben, denn damit gehts weiter.
  2. Das gehackte und geschnippelte Gemüse, Rosmarin und Chili im Topf leicht anbraten.
  3. Flasche Weisswein drübergiessen, wenn das Gemüse dann nicht bedeckt ist vielleicht noch etwas Wasser zugeben.
  4. Die Birne zugeben. Salzen und Pfeffern.
  5. Alles ca. 30-40 Minuten köcheln lassen.
  6. Wenn das Gemüse weich ist mit dem Pürierstab alles pürieren. Ich hab die Chili erst mal rausgefischt, ein paar der Kerne rausgekratzt und dann im zweiten Rutsch doch mitpüriert.
  7. Mit Pfeffer, Salz und Whisky abschmecken.

Dazu passt eine Schüssel und ein Löffel. Auf jede Portion ein paar der Salbeiblätter geben als Deko – gut schmecken tun die auch. Wer will kann Brotscheiben mit Öl beträufeln und mit Käse kurz im Ofen anrösten. Hierfür eigenen sich Cheddar oder Gruyère oder was euch gerade sonst in die Hand fällt.

Die Suppe ist am 2. Tag etwas schärfer. Insgesamt eine schöne Durchmischung von deftig und fruchtig und auch der Rauch von der Chipotle und dem Whisky kommt gut zur Geltung.

Die genannte Menge ergibt ca. vier Portionen als Hauptgericht. Wir essen 2 Tage von sowas. Die Suppe lässt sich nämlich auch im Kühlschrank aufbewahren für 1-2 Tage oder gar tiefkühlen.

Guten Appetit.