Gegrilltes Entenbeinragout

Gestern gab es mal wieder Freistil-Rezept-Verschandelung. Vorhandene Zutat: 2 Entenbeine. In meinem italienischen Lieblingskochbuch fand sich ein Rezept, welches sich so ungef├Ąhr daf├╝r eignete.

Das Originalrezept sah vor, dass es ein Ragout wird mit H├╝hnerbeinen. Das geht auch mit Ente. Nicht ganz dasselbe aber na genug dabei. Eigentlich h├Ątte es dazu auch noch Rotkraut geben sollen, aber auf dem – doch schon etwas l├Ąnger gelagerten – Rotkohl hatte sich so was komisches graues ausgebreitet, sah nicht unbedingt aus wie normaler Schimmel, aber auch speziellen Schimmel wollten wir nicht. Also kein Rotkohl. Folglich: keine Kn├Âdel.

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Es ist Herbst: K├╝rbissuppe

Squash Soup with Croutons Endlich haben wir mal wieder etwas berichtenswertes gekocht. Gestern gabs endlich Suppe von dem vor ├╝ber einer Woche gekauften Butternut Squash. Hierzulande ist das nicht unbedingt die h├Ąufigste K├╝rbissorte. In England und auch USA findet man diese viel leichter. Aber gerade gestern beim Shoppen hab ich auch wieder welche gesehen.

Das Rezept f├╝r die Suppe ist denkbar simpel und aus Jamie O.‘s neustem Kochbuch ‘Jamie at home‘, welches ich nat├╝rlich schon wieder kaufen musste. Ich habe schon l├Ąnger auf ein Jahreszeiten Kochbuch von ihm gewartet und bin freudig ├╝berrascht von den vielf├Ąltigen Garteninformationen im Buch.

Aber jetzt mal zur Suppe. Wie immer habe ich mich – mehr oder weniger absichtlich – nicht ganz ans Rezept gehalten. Man muss dazusagen, dass schon im Rezept selber multiple Variationsm├Âglichkeiten stehen.

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Champignons ├á la cr├Ęme

Champignons ├á la cr├Ęme Letzten Samstag waren wir das erste Mal auf dem Markt auf dem Gutenbergplatz. Unseren kleine geliebten Markt auf dem Werderplatz k├Ânnen wir ja auch nur noch mit dem Auto besuchen, da es viel zu weit ist um all die typischen Markteink├Ąufe mit dem Rad zu transportieren.

Der Markt auf dem Gutenbergplatz war auf jeden Fall beeindruckend gross und hatte eine unglaubliche Auswahl. Wir haben sicher 2 Stunden dort zugebracht und gest├Âbert. Und eine ganze Menge Geld ausgegeben.

Ich wollte unter anderem wegen einem Stand dort hin, ein Biobauer, der auch ein Gem├╝seabo anbietet. Gefunden habe ich ihn, aber nach dem Abo hab ich nicht gefragt. Der Stand war unglaublich teuer. Selbst im Vergleich mit anderem Biogem├╝se. Keine Frage es sah alles gut aus. Aber ich zahle nicht fast 5 Euro f├╝r einen Blumenkohl. Ich war so geschockt, dass wir das Gem├╝seabo erst mal wieder auf die “wir k├╝mmern uns sp├Ąter drum”-Liste gepackt haben.

An einem anderen Biostand wars dann deutlich g├╝nstiger. Ich hatte gesehen, dass es da gemischte Kr├Ąuterstr├Ąu├čchen gab und nichts ist besser als ein Salat mit einer wilden Kr├Âutermischung. Also haben wir uns angestellt. Das war der einzige Stand mit einer langen Schlange.

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Aller Anfang ist schwer

Circle PuddingErstes Post meines “neuen” Foodblogs “Fuzzy Cooking” den ich inzwischen wieder eingemeindet habe:

Hallo und herzlich willkommen auf meinem neuen Koch- und Essblog “Fuzzy Cooking”. Ich habe schon seit fast 5 Jahren einen Blog, so nach und nach begannen sich dort die Posts zum Thema Kochen und Essen zu h├Ąufen und somit habe ich schon seit einer Weile ├╝berlegt mir endlich einen spezialisierten Blog zuzulegen. Den alten Blog in einen reinen Foodblog umzuwandeln fand ich auch schade aber dort Kochbuchreviews und ├Ąhnliches zu posten fand ich genauso unpassend.

So entstand die Idee. Leider dauerte es bis zur Umsetzung noch ganz sch├Ân lange, da ich einfach keinen passenden Titel finden konnte. Die besten sind alle lange vergeben und ich wollte ja auch nicht irgendwo was abkupfern.

Eines Tages stand ich aber mal wieder im Buchladen vor dem grossen Kochbuchhaufen, der mich da immer schon so anlacht. Und wie so oft konnte ich nicht ohne mindestens eines nach Hause gehen. Dieses Mal wars aber kein “normales” Kochbuch voller Rezepte sonder Erlebnis Kochen von Ursula Heinzelmann. Der Untertitel sagt eigentlich schon alles “Manifest f├╝r eine K├╝che ohne Rezepte”. Es las sich angenehm und war sehr inspirierend. Schon lange halte ich mich nicht mehr sklavisch an irgendwelche Rezepte. Aber dieses Buch gab mir das letzte was ich noch brauchte … eine Idee f├╝r den Titel meines Blogs. Continue reading “Aller Anfang ist schwer”

Breaking News

I broke some stuff today.

Today I’ll be extra careful on my way home. So far I have – after just having recovered from a database crash – deleted an important table on my blog. Luckily only after making a complete backup.

Later I managed to ‘rm -r *’ one directory higher up in the hierarchy than I thought I was. Lucky again, I noticed before all the data was deleted because my -hacked- local java install was not writable and asked wether I wanted to delete the files. I was then able to rsync the missing data from another host in the same cluster.

I guess today’s luck is used up.

Update: to top it all, when going home I wanted to lock my screen and instead of ctrl-alt-l for the lock ein managed to hit ctrl-alt-backspace .. killing my X-windows … yay me …

Pwned by png

Because I felt like it, I installed MessageFaces on my mail client which is supposed to make use of the ‘face’ header in emails. So far so good. The plugin installed without trouble. But I have now spent half an hour trying to get an image that conforms to the restrictions placed on the images I can use for that header.

Can someone please tell me how I get a png that is exactly 48×48 pixels and less than 726 bytes large? Why not jpg? I can just reduce the image quality of my jpg …. pngs are much bigger and my best try so far was 2k. Is it gimp? Am I overlooking some of the more obscure options?

Of course it’s just a small gimmick but I would have liked to try it anyway. It seems that the gods of png won’t let me.

Edit(h) says: there’s a guide on the page … oops ­čśë

Quick Mail Filtering

Lately I’ve been busy getting my mailboxes cleaned up. One of the most important things to process mails quickly is filtering. Since I read my mail from different computers at work and at home I am mostly depending on sieve-based serverside filters. Those are either edited in a web-based gui or as textfiles. On my private mail account the admins were nice and installed websieve which allows to switch to full text editing without using the noob-gui. Thanks.

At work we have smartsieve. You cannot turn off the gui. Which means: I would have to edit every single rule with a web form … not good. Today I found a little tool called sieveshell which allows easy uploading and activating of textfiles as sievescripts. Just install sieveshell (comes with the cyrus-admin-xyz package in ubuntu), write your mailfilter and your nearly done:

sieveshell --user=youruser --authuser=youruser --execfile=sieve-commandos.txt your.server.address

The file sieve-commandos.txt contains just 2 lines, I need this one for further automation so I do not have to use the shell interactively.

put myfilters.siv
activate myfilters.siv

Finally I made a bash alias for the commando and now I can easily upload my mailfilters anytime … I keep the file open in my editor of choice (if yours is emacs, emacs has a built-in sieve-upload thingy – but then you can probably cook coffee with emacs as well). By the way: if you upload a script that has syntax errors the server will tell you! So if it stays quiet everything is fine ­čśë

This was the only option (emacs does not count) I found to upload filters to the server without use of some web-gui. It’s not so bad if you have websieve but with smartsieve I found no way to just write some text …

Gehe direkt ins Gef├Ąngnis, ziehe nicht ├╝ber Los

Soeben kam bei uns auf “Spass” folgende Meldung durch:

Der in IT-Kreisen ber├╝hmt-ber├╝chtigte Anwalt G├╝nter Freiherr von Gravenreuth wurde nach einem Bericht der taz vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen versuchten Betrugs zu einer Haftstrafe von einem halben Jahr ohne Bew├Ąhrung verurteilt. Der Anwalt hatte die Domain der taz pf├Ąnden lassen.

H├Ąmisches Gel├Ąchter in allen B├╝ros. Was soll ich sagen … LOL. Auch nett:

In der Verhandlung betonte die Richterin laut taz, dass die Allgemeinheit vor Gravenreuth gesch├╝tzt werden m├╝sse.

In den (aktuell 500) Kommentaren stehen auch viele lustige Dinge unter anderem wird die Hoffnung ge├Ąu├čert, dass der Schl├╝ssel verloren geht ­čśë