Vermessen?

… oder eher “Scheiss gebaut” hat, wer auch immer unsere Wohnung geplant hat. Wir waren heute das erste Mal seit unserem Einzug bei Ikea und mussten leider feststellen, dass wir wirklich nicht mehr ikea-kompatibel sind. Wir haben ausser einem Päckchen Strohhalme gar keinen unnützen “Clutter” aus dem Erdgeschoss mitgebracht und alle Möbel die wir haben wollten waren immer grad zu lang oder zu breit oder zu hoch für den entsprechenden Standort in unserer Wohnung.

Die Gaderobe mussten wir nun in der schmalen Fassung nehmen, weil die Nische auch keinen Platz für den dazugehörigen Spiegel hat. Das Ivar Regal passt nur verkehrt herum unter die Treppe und ganz oben können wir kein Regalbrett hinmachen, weil da ein Teil der Treppe im Weg ist. Der Kleiderschrank ist einfach mal 5cm breiter als die Schranknische im Schlafzimmer – folglich haben wir auch keinen gekauft. Egal welches Möbel wir versuchen irgendwo unterzukriegen: es passt nicht.

Wir haben trotzdem gut Geld ausgegeben und uns gefreut, dass man das am Freitag sogar bis 22 Uhr kann.

Unfaire Ressourcenverteilung

Nach mehrfachem “nur drüber Nachdenken” bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es an der Zeit ist selber alkoholhaltige Getränke herzustellen. Die Wahl ist dabei auf Met gefallen. Ich war also heute schon mal beim Raiffeisenmarkt und habe ein paar der benöigten Zutaten und Einzelteile gekauft. Dummerweise stand auf der Liste Portweinhefe und dort stand gar nix drauf ausser “Reinzuchthefe”. Nun ja denkt sich meinereiner, gibts ja Internetz und da kriegt man bekanntlich alles …

Während ich mit allem was mir eingefallen ist seit ca. 30 Minuten Google quäle habe ich einen ganzen Haufen Bierbrau-Helfer-Shops gefunden und ca. gar keinen der auf die Metsüchtigen spezialisiert ist. Zum Glück ist Met auch nur Wein und so kriege ich das Zeug wohl bei dem einen Shop der auch Zeug für die Weinherstellung im Eigenheim hat.

Allerdings bin ich schon am überlegen ob wir nicht – um die Wartezeit auf den Met zu verkürzen – uns auch noch am Bier versuchen sollten.

Bloglines Beta

Gerade auf Lifehacker gesehen … es gibt ein neues Bloglines mit viel Ajax und Features. Mal kurz durchgeklickt und es sieht ziemlich schick aus. Da kommt Freude auf 🙂 Zwischenzeitlich war ich schon auf Googlereader umgestiegen, werde mir nun aber wohl die Mühe machen meine Feeds auf Bloglines wieder zu aktualisieren.

Spiele testen

Gestern Abend haben wir uns in der Spielepyramide getroffen um ein paar Spiele auszuprobieren. Zunächst haben wir das Kartenspiel zu Caylus (Review) gespielt Caylus Magna Carta. Es hat ein bisschen gedauert bis wir die Regeln verstanden hatten und so haben wir schon angefangen gehabt zu spielen und natuerlich erst Mal einiges recht Unsinniges gemacht. Es geht im Spiel darum eine lange Strasse zu bauen (alle Spieler zusammen eine!). Gebäude entlang der Strasse produzieren Rohstoffe (oder haben Spezialeffekte) mit denen man mehr Gebäude bauen kann oder helfen kann das Schloss auszubauen. Um ein Gebäude nutzen zu können muss man einen Arbeiter darauf haben. Einen Arbeiter auf ein Gebäude zu stellen ist nur eine von vielen Aktionen, die man während einer Runde machen kann. Am Ende der Runde kann man dann die Früchte der Arbeit ernten. Allerdings produzieren nur Gebäude, die der Vogt schon passiert hat und da dieser nach jeder Runde von Spielern bezahlt wird um sich zu bewegen, kann es gerne mal passieren, dass ein Spieler den Vogt zurückbewegt, nur damit ein anderer keine Rohstoffe kriegt. Hier hat ein gewisser Mister Mies sein gesamtes Gold versenkt, denn nichts machte ihm so viel Spass wie das Gesicht eines Mitspielers, der realisierte, dass er wieder mal 2 Arbeiter umsonst platziert hatte, weil der Vogt zurück zum Notar gelaufen war. Die Runde war sicherlich auf Grund unseres anfängliche Regelunverstehens noch nicht ganz repräsentativ. Jeder von uns hat sich mehrfach ein paar ziemlich unsinnige Züge erlaubt. Aber vielleicht war das ganz gut so, denn bei einem Spiel mit der Komplexität wie es schon das Kartenspiel ist, kann man sich sicherlich auch böse verzetteln. So etwas verplant war der Spassfaktor auf jeden Fall sehr hoch, wenn alle die Regeln verstanden haben und keinen Quatsch mehr machen, könnte das ganze aber deutlich anstrengender werden. Was mir aber an Caylus besonders gefallen hat, war der sehr geringe Glücksfaktor.

Danach haben wir Wikinger (Review)gespielt. Da habe eigentlich nur ich die Regeln nicht so richtig verstanden glaube ich. Das Spiel hat nur 6 Runden und diese haben pro Spieler 3 Züge. Nach jeder Runde eine Wertung. Tatsächlich waren wir in weniger als einer Stunde durch. Pro Runde werden 12 Inselteile verkauft (bei 4 Spielern). Ausserdem gibts dazu noch die Bewohner dieser Inselteile. Diese Inseln baut man dann bei sich möglichst geschickt so an, dass die Leute auch darauf wohnen können und, dass sie nicht von den Piratenschiffen attackiert werden, gegen die man sich mit Kriegern aber verteidigen kann. Mir ist es bei diesem Spiel mal wieder ergangen wie beim Poker, wenn ich glaube, dass nach dem Flop sicher noch genau die richtige Karte kommt … will sagen ich hab mich verzockt 😉 Aber es macht Spass geht schnell und ist nicht über die Massen kompliziert. Da jeder sozusagen sein eigenes Spielbrett aufbaut, gibt es vergleichsweise wenig Konflikt mit den Mitspielern. Auch hier hatte ich ne Menge Spass obwohl ich wirklich ziemlichen Unsinn zusammengespielt habe.

Ich würde mir aber vermutlich, wenn ich eines von den beiden kaufen wollte eher Caylus kaufen, da ich dort den Wiederspielwert höher einschätze. Andererseits ist Wikinger deutlich entspannter …

War auf jeden Fall ein Spass und wir gehen sicher mal wieder Spiele testen. Daheim steht jetzt erst Mal mein neues Robo Ralleye auf dem Programm.

Tante Edith merkt noch an: Mir fällt grad auf, dass wir bei Wikinger eine Regel gar nicht beachtet haben … “Zwar gibt es immer ein kostenloses Pärchen, das darf man aber nur nehmen, wenn es keinen teureren Winkinger gleichen Berufs mehr gibt oder man nicht genug Geld für einen teureren Einkauf hat” Oops. Na ja es hätte nicht allzuviel geändert im Spielverlauf. Schätz ich mal so.

Bioshock-Kopierschutz

Bioshock-Kopierschutz – 2K Games reagiert auf Kritik – Golem.de

Neben viel Lob für das Spiel “Bioshock” gab es auch massive Kritik, gerichtet gegen den von 2K Games (Take 2) eingesetzten Kopierschutz. Darauf hat der Publisher nun reagiert und lockert die Bedingungen.

Zu spät. Die Publicity haben sie schon, siehe Slashdot:

“Sony (the owner of SecureROM copy protection) is still up to its old tricks. One would think that they would have learned their lesson after the music CD DRM fiasco, which cost them millions. However, they have now started infesting PC gaming with their invasive DRM. Facts have surfaced that show that the recently released PC game BioShock installs a rootkit, which embeds itself into Explorer, as part of its SecureROM copy-protection scheme. Not only that, but just installing the demo infects your system with the rootkit. This begs the question: Since when did demos need copy protection?”

Das es immer wieder Leute gibt, die glauben, dass sie besser damit fahren allen ihren Kunden, von denen viele einfach nur ein Spiel kaufen und zocken wollen, sowas zuzumuten. Das ist noch schlimmer als die ewige Einblendung auf DvDs, dass es kriminell ist, diese zu kopieren – weswegen ich ja die Originale habe. Aber Hauptsache man tritt ALLEN Kunden auf die Füsse. Gecrackt wird das Spiel sowieso, raubkopiert werden Filme trotzdem.

Nicht dass ich Bioshock ohne diesen Kopierschutz gekauft hätte, es sieht zwar gut aus und für einen Shooter hat es ein paar interessante Details, aber es ist einfach nicht meine Sorte Spiel.

Edith sagt noch: Und Sony kanns noch besser … USB Sticks mit Gratis-Rootkit gibts auch noch (via Spiegel)

Disproof of Concepts

Imagine there’s a new technology and somebody wants to use it. So they are quite motivated to fit it in with the existing software and do a lot of work and maybe even compromise to get a proof of concept done and the technology accepted. It works. People love their technology, it’s new, it looks good and it does not cause problems with existing stuff ….

Once though the technology is accepted and becomes integrated in more and more projects, those using it aren’t as motivated as before to make the integration work as smoothly as before. What was once a simple thing now forces others to compromise more and more parts of their projects to integrate the “important” new stuff.

So just don’t bug me with a proof of concept … I know where it leads to.