Ehegattensplitting ins Antiquariat

Spiegel schreibt vom Ende der Teilung: Familienpolitiker wollen Ehegattensplitting abschaffen

Der familienpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer (CSU), verteidigte dagegen das Splitting als zeitgemäß. Im Fall einer Abschaffung der bisherigen Regelung wären vor allem die Frauen benachteiligt, die ihre Kinder aufgezogen und dafür auf ein eigenes Einkommen verzichtet hätten und nun im Alter – wenn die Kinder aus dem Haus seien – nicht mehr die Vorteile des Ehegatten-Splittings in Anspruch nehmen könnten. Im Ãœbrigen sei die besondere Bevorzugung traditioneller Lebensgemeinschaften ein Privileg, das das Grundgesetz für Ehe und Familien reserviert habe.

Alle sind dafür bis auf einen ….

Ich finde es gut, wenn das abgeschafft wird, weil es wie im Artikel beschrieben, einfach keine zeitgemässe Familien und vor allem Kinderförderung mehr ist. Deutschland ist eines der Länder Europas mit den niedrigsten Geburtenraten. Regelungen wie das Ehegattensplitting fördern ein rückschrittliches Bild von Frauen und Familie, welches hierzulande wie in kaum einem anderen Land Europas (am ehesten noch in Südeuropa, Italien zB) noch verbreitet ist. Positive Beispiele sind in der Tat Frankreich und auch die nordischen Länder. Das Splitting ist etwas was der wahren Gleichberechtigung der Frau in der Gesellschaft im Wege steht, weil es das alte Bild der Frau zu Hause zu sehr fördert. Solange die Politik solche Bilder fördert, wird die Gesellschaft folgen und alte Ansichten bestehen bleiben. Investiert das Geld in Kinderbetreuung und Förderung!

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