Ein modernes Deutschland?

Heute Morgen überfällt mich schon wieder die Vielzahl der Artikel, die sich mit unserem Staat befassen und dem maroden Zustand der Sozialsysteme. Modern sind diese Systeme sicherlich nicht. Bewegen tut sich aber irgendwie auch nichts, schöne Entwürfe gibts immer wieder und Leute, die einfach davonlaufen wollen zu hauf, der Rest lebt irgendwie so vor sich hin, wer will sich schon Stress machen um etwas zu bewegen.

Deutschland: Ein besserer Sozialstaat

Der vorsorgende Sozialstaat für das 21. Jahrhundert investiert in die Menschen und ihre Fähigkeiten. Er fördert Beschäftigung, setzt auf Gesundheitsprävention und verhindert Armut. Er gestaltet den demografischen Wandel mit den Betroffenen, und er erkennt die existentielle Bedeutung von Bildung für die einzelnen Menschen wie auch für die Zukunft unserer Gesellschaft an. Er ist Partner, nicht Verwalter der Menschen. Er macht Angebote, um ihre Stärken zu entwickeln. Er aktiviert die Menschen, damit sie ihr Leben in eigener Verantwortung gestalten können. Der vorsorgende Sozialstaat ist nicht Wachstumshindernis, sondern wirtschaftliche Produktivkraft; er muss dafür anders, weniger als bislang durch Sozialversicherungsbeiträge finanziert werden.

Matthias Platzeck – inzwischen ehemaliger SPD Chef – spricht hier viele interessante Punkte an. Ich will mir nicht anmassen dies zu überblicken oder eine Analyse des Artikels zu verfassen … insgesamt klingt es ganz gut auch wenn mir schon beim ersten Lesen ein oder zwei Kritikpunkte einfallen zu einzelnen Details.

Mein ganz großer Kritikpunkt ist und bleibt: es passiert nichts! Ich habe heute morgen schon (via Prussian Gamer) ein deprimiertes oder deprimierendes Interview (das kommt wohl auf den Blickwinkel an) gelesen, welches irgendwo die selbe Thematik berührt.

Ich erspare dem geneigten Leser die persönlichen missmutigen Kommentare, aber irgendwie kann ich den Studenten in dem Interview gut verstehen.

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