Nightly Automation

Because I am lazy and because I like testing new features and because this blog has few visitors I am now running on the current nightly build and I made a script that updates to the latest nightly build in about 10 seconds. Take care: I tested it and it works for me, but neither can I guarantee this is not breaking anything nor can the wordpress people guarantee what happens to your blog when you are running on alpha version …. which reminds me to get myself a backup of the blog along with each update ūüėČ
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Sorry, we’re closed

I’ll close comments regularly on old posts now. Because I am sick sick sick of spam comments and sick of updating my kill list every day. This is worse than email spam. Just a few statistics to show you how sick I am of spammers: there are at least 10 swear words missing from the rest of the post because I (barely) managed to censor myself.
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Studiengebuehren

Spiegel schreibt:

Darf der Bund Studiengebuehren bundesweit untersagen? Darueber hat das Verfassungsgericht am Dienstag verhandelt. Die Juristen von Bildungsministerin Edelgard Bulmahn muessen mindestens vier der acht Richter ueberzeugen, aber das Scharmuetzel im Gerichtssaal zeigte: Das rot-gruene Prestigeprojekt des Gebuehrenverbots steht vor dem Aus.

Die Regierung will keine, die Studenten wollen keine, aber die Länder wollen welche. De facto haben die meisten ja schon die Langzeitgebuehren. Die Banken reiben sich schon die Hände, weil sie glauben den armen Studenten mit teuren Krediten helfen zu können.

Aber gerade die k√∂nnten schief liegen und wir machen wieder einen Schritt in die Richtung “Bildung ist was f√ľr Besserverdiener”. Eltern mit genug Kleingeld pruegeln ihre Kinder mit Nachhilfe zum Abi und finanzieren ihnen auch locker ein Studium … f√ľr die wird sich nicht so viel √§ndern bei geplanten Geb√ľren von ca. 500,- pro Semester — wobei uns ja niemand garantiert wie das dann in 10, 20, 50 Jahren aussieht, schaut mal nach USA. Aber in den Familien wo eine Entscheidung f√ľr Abitur und Studium ein grosses Riskiko (viel sp√§ter erst Geld verdienen und womit das alles finanzieren???) ist, da werden sicherlich einige das studieren trotz vorhandener Begabung bleiben lassen. “Die werden dann sp√§ter auch ohne Studium erfolgreich” k√∂nnte man nun als Argument auff√ľhren. Aber dann w√§re ein Studium ja der totale Quatsch.

“Dann m√ľssen sie es eben wagen!” Aber das genau soll so nicht sein. Das ist wie die “Geld oder Gesundheit” Frage k√ľrzlich beim Zahnarzt! Es gibt meiner Meinung nach Werte, f√ľr die man sich immer sollte entscheiden k√∂nnen (was gerade im Bereich Bildung ja oft nicht getan wird hat man das Gef√ľhl). Darum nennt sich das hier eigentlich “soziale Marktwirtschaft” … aber ich weiss auch manchmal nicht wo die soziale Komponente davon geblieben ist.

Und so wie das mit Baf√∂g derzeit aussieht …. und von einem Gesamtkonzept der L√§nder habe ich auch noch nichts geh√∂rt. Aber Hauptsache wir haben erst mal Studiengeb√ľhren.

In my humble opinion

Ich nehme die Dinge immer so pers√∂nlich. Besonders bei schriftlichen Diskussionen f√ľhle ich mich schnell missverstanden oder pers√∂nlich angegriffen. In mindestens zwei F√§llen, an die ich mich sehr gut erinnere ist es auf Grund von derartigen Diskussionen zu echtem Streit gekommen. Beide Streitf√§lle haben zu einem Verlust an gutem Willen meinerseits gegen√ľber dem anderen Streithahn gef√ľhrt, der in beiden F√§llen Jahre brauchte um wiederhergestellt zu werden. Das Folgende sei ein Versuch einer Analyse warum diese Problem aufgetreten sein k√∂nnten.

1. Die Interpretation des Ungesagten

Einer der Gr√ľnde und Ursprung beider Diskussionen ist meine eigene Beschr√§nktheit. Ich selbst beschr√§nke meine Kommunikationsf√§higkeit. Denn ich kann maximal das “bewusst” kommunizieren, was ich von mir selber weiss, der Rest sind verschwommene Andeutungen, Subjektivit√§t und “Ungesagtes”. Ein wichtiger Teil von Literatur ist genau das. Als ich Montauk gelesen habe, habe ich mir viele Gedanken gemacht, √ľber all das Ungeschriebene und habe das Gef√ľhl gehabt zu verstehen, was dort nicht stand. Das Buch hatte f√ľr mich eine zweite Ebene. H√§tte ich Max Frisch dazu befragen k√∂nnen, w√§re meine Sicht mit grosser Sicherheit eine andere gewesen, als das was er in seinem Werk sieht. Es ist sein Buch, aber deswegen ist seine Interpretation nicht die einzig m√∂gliche Sicht (m√∂glich ist etwas anderes als richtig!). Ich habe f√ľr mich durch meine Sichtweise etwas “gelernt” oder “mitgenommen” und daher ist es f√ľr mich sekund√§r ob ich mit dem Autor √ľbereinstimme oder mit der Interpretation meines Deutschlehrers. Montauk hat mir umso viel mehr bedeutet wegen dieser zweiten hineingedachten Ebene. Der Unterschied zwischen Literatur und “schriftlichen Diskussionen” ist aber, dass es bei Diskussionen, die dem Meinungsaustauch oder gar -abgleich dienen sollen, nicht w√ľnschenswert ist eine solche Metaebene zu erzeugen. Und doch l√§sst es sich kaum verhindern, unter anderem bedingt durch den schriftlichen Austausch, der die Kommunikationsm√∂glichkeiten noch weiter beschr√§nkt als es der einzelne selbst tut. Bezeichnend ist √ľbrigens, dass ich kaum jemandem erkl√§ren konnte, warum genau mir Montauk so besonders gut gefallen hatte.

Wenn ich mich selber nicht durchschaue, sind (von mir als solche empfundene) Missverst√§ndnisse vorprogrammiert, da ich unter Umst√§nden mit Aspekten meinerselbst konfrontiert werde, die ich selber nicht verstehe oder mir nur einfach nicht eingestehe. Denn f√ľr mich haben meine Aussagen unter Umst√§nden eine andere Semantik als f√ľr meine Leser. Jemand, der meine Texte liest, versteht vielleicht besser als ich, was in mir vorgegangen ist. Vielleicht glaubt er auch nur, es besser zu verstehen, oder er versteht gar schlechter als ich selber, was ich sagen wollte (was auch an schlechter Formulierung meinerseits liegen kann natuerlich). Bei einem Roman geht es genau darum und ich habe selber bereits Texte geschrieben wo es prim√§r um die Erforschung des Subjektiven ging. Bei schriftlichen Diskussionen bin ich aber nicht bereit meinem Leser die Freiheit der Interpretation zuzugestehen, ich m√∂chte, dass er exakt das versteht, was ich sagen wollte. Tut er das aber nicht, kann ich nicht einmal sofort widersprechen. Der Leser wird also mit der falschen Annahme weitermachen und ich f√ľhle mich dann sehr wahrscheinlich missverstanden oder unter Umst√§nden sogar verletzt weil der erste Fall eingetreten ist: jemand hat mich besser verstanden als ich selber und mich mit einer unangenehmen Wahrheit konfrontiert. Und schon die Angst vor dem Auftreten dieser Missverst√§ndnisse resultiert in einer gewissen Unsicherheit.

2. Einsame Worte

Ich lese gerne Emotionen in Texte hinein, schliesslich fehlen Gestik und Mimik. Ganz automatisch versuche ich mir den Gesichtsausdruck und den Tonfall des Autors vorzustellen, was man merkt wenn ich laut vorlese. Wenn ich meine eigenen Texte laut vorlese ändere ich häufig noch einiges, weil ich feststellen muss, dass der Text gar nicht dem entspricht was ich sagen wollte. Und das sind dann leider nur die offensichtlichen Korrekturen. Ausserdem habe ich nicht immer Рwie beispielsweise jetzt Рdie Möglichkeit meine Sachen noch einmal laut zu lesen.

Umgekehrt ist es √ľbrigens so, dass ich das Gesagte bei einem Gespr√§ch weniger deutlich warnehme, manchmal sogar Worte √ľberh√∂re, als wenn ich einen Text genau studiere. Auch das kann zu Missverst√§ndnissen f√ľhren, die aber meist schneller gekl√§rt sind, da Erz√§hler und Zuh√∂rer beide anwesend sind! Nichts bewahrt mich jedoch davor in einen Text die falschen Emotionen hineinzulesen ausser dem raren “Smiley”, der – wie mir die Erfahrung sagt – in den seltensten F√§llen den gew√ľnschten Effekt hat.

Oft habe ich ausserdem das Gef√ľhl, dass neben Gestik und Mimik der Respekt, den man der realen Person entgegenbringt, bei diesen – zwar asynchronen doch irgendwie schnellen – Internetdiskussionen verloren geht. Ihre Ausstrahlung und Pr√§senz k√∂nnen die wenigstens in Worte fassen. Man verliert die Person aus den Augen – sie ist ja nicht da – und konzentriert alles auf ein paar Worte von denen man nicht weiss mit wie viel oder wie wenig Bedacht sie plaziert wurden. Der Autor ist nicht anwesend und kann sich nicht dagegen wehren, gleichzeitig ist es die Natur der Diskussion, dass er sp√§ter gezwungen sein wird sich mit der subjektiven Verarbeitung seiner Worte auseinanderzusetzen. Es werden ja schliesslich Antworten erwartet.

3. Ist der Weg das Ziel?

Dann gibt es ausserdem noch das Problem, dass manche Diskussionen um der Diskussion willen gef√ľhrt werden. Ich pers√∂nlich pr√§feriere es Diskussionen nur mit einem klaren Ziel zu verfolgen. Ist mir dieses Ziel unklar lasse ich mich unweigerlich auf etwas ein, was f√ľr mich zumindest kein gutes Ende nehmen kann. Ich versuche nat√ľrlich mich von dieser Sorte Diskussion fernzuhalten, was mir aber nicht immer gelingt: woran erkennt man denn, ob eine Frage gar keine Antwort sucht sondern lediglich eine leere Provokation darstellt, die darauf wartet gef√ľttert zu werden, um dann neue Provokationen zu erzeugen? Viele Fragen provozieren mich zu einer Beantwortung. Entweder interessiert mich das Thema oder die Frage ist so gestellt, dass ich nicht umhin komme zu widersprechen. Viel zu oft tappe ich in diese Falle.

Da ich schon oft genug Probleme damit hatte, versuche ich das Problem zu umgehen indem ich meine Ansichten so vorzutrage, dass sie als das erkennbar sind: meine Ansichten. Ich versuche alles “hieb und stichfest” zu formulieren: Beispiele sollen Thesen untermauern oder begr√ľnden, warum meine pers√∂nliche Meinung sich so oder so ergeben hat. Ich versuche alles in Betracht zu ziehen, da ich ungerne meine Meinung √§ndere wie der Wind seine Richtung. Ich versuche eine wohlfundierte Analyse der Frage. Ich versuche meine eigene Subjektivit√§t als solche zu erkennen und auszumerzen wo notwendig oder als solche zu markieren wo unumg√§nglich. Letztlich bleibt meistens ein Quentchen Unsicherheit und die nicht vorhandene Perfektion.

Wenn es aber lediglich ums weiterdiskutieren geht, findet sich sowieso immer ein angreifbarer Punkt und die Unsicherheit oder eigene Unklarheit wird auf einmal in den Mittelpunkt ger√ľckt. Diese Erfahrung mache ich auch jedes Mal wieder. Ich bin dann entt√§uscht, dass es mir einmal wieder nicht gelungen ist mich klar auszudr√ľcken. Traurig, dass gerade der wichtige Punkt √ľbersehen wurde und stattdessen irgendetwas (meiner Meinung nach) Nebens√§chliches ans Licht gezerrt wurde. Diese Entt√§uschung und das daraus resultierende sich “schwach” f√ľhlen und die bereits vorhandene Unsicherheit verwandeln sich leicht in “sich angegriffen f√ľhlen” mit nachfolgenden aggressiven Gegenargumentationen. Nat√ľrlich wieder mit dem Versuch alles wasserdicht zu machen. Eine Endlosschleife ohne Abbruchbedingung, bis es knallt.

Fazit

Mischt man alle drei Zutaten zusammen – das Interpretieren und Analysieren dessen, was nirgends steht, die fehlenden Unterst√ľtzung durch wichtige Komponenten normaler zwischenmenschlicher Kommunikation und die Ziellosigkeit mancher Diskussionen – ergibt sich eine explosive Mischung. Deswegen m√∂chte ich versuchen mich von solcherlei Kommunikation lieber fernhalten, bis ich f√ľr mich einen Weg gefunden habe, eine der drei Zutaten aus dem Rezept herauszuhalten. Sonst kann ich mir irgendwann nicht mehr sagen: “Hey du magst diese Person, sie meint es ausserdem bestimmt nicht so, wie du gerade denkst, bleib ruhig …”

Und einmal wieder faellt mir mein liebstes Hilde Domin Zitat ein “Ein Wort ist wie ein Pfeil, einmal abgeschossen kannst du ihn nicht mehr zur√ľckholen” und um wieviel st√§rker gilt das f√ľr Schriftliches, denn “wer schreibt, der bleibt.”

Tja so ist das also. Viel schlauer bin ich nicht geworden, aber aufschreiben hilft manchmal.

Concurrency Classes

JDK 5.0 has some absolutely fancy additions in the java.util.concurrent package for which there was a cool concurrency tutorial on ibm developerworks the other day (must register for tutorial!) … I think that some/most of this was available in Doug Lea’s concurrency package before … right now I find it very fascinating how complex seemingly simple things can be to understand but I am looking forward to the moment it makes click, because of course it will save me tons of work. Right now I am on the Future interface and the CompletionService and I just don’t get it.

And it’s really cool to discover all the concepts from computer science classes in the java api ūüôā